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Suchbegriff: Nord-Amerika

Die US-Aktienmärkte zeigten wenig Bewegung, da die Anleger die Zinsentscheidung der Federal Reserve abwarteten. Der S&P 500 erreichte kurzzeitig einen neuen Rekordwert von über 7.000 Punkten, bevor er sich stabilisierte. Es wird erwartet, dass die Fed die Zinsen bei 3,50-3,75 % belassen wird, während die Aufmerksamkeit auf Jerome Powells Leitlinien und Trumps Kommentare zur Dollarabwertung gerichtet ist, die zu weiteren Schwankungen auf den Devisenmärkten führten.
Die US-Notenbank Federal Reserve wird ihre erste Zinsentscheidung für das Jahr 2026 bekannt geben. Es wird erwartet, dass die Zinsen unverändert bei 3,5 bis 3,75 % bleiben werden. Die Entscheidung fällt vor dem Hintergrund einer vorläufigen Stabilisierung des Arbeitsmarktes und stabiler Inflationsdaten, wird jedoch von Fragen zur Unabhängigkeit der Fed nach einer strafrechtlichen Untersuchung gegen den Vorsitzenden Jay Powell überschattet. Die Fed hatte zuvor im Jahr 2025 dreimal die Zinsen gesenkt und sie damit auf den niedrigsten Stand seit drei Jahren gebracht.
Bitcoin befindet sich in einer Identitätskrise, da es weder als Krisenabsicherung wie Gold noch als Risikoanlage wie Tech-Aktien fungieren kann. Während Gold einen Anstieg verzeichnete und Tech-Aktien eine Rallye erlebten, stagnierte Bitcoin und verlor erheblich an Wert, wobei die Korrelationen zu beiden Anlageklassen instabil waren. Anlagestrategen gehen davon aus, dass es trotz der derzeitigen Underperformance als langfristige diversifizierte Alternative dienen könnte.
Landis+Gyr meldete starke Ergebnisse für das dritte Quartal mit einem Umsatzwachstum von 39 % auf 278,7 Millionen US-Dollar, angetrieben durch ein Wachstum von 54 % in Nord- und Südamerika. Das Unternehmen verbesserte seine Bruttomarge auf 33,2 % und bestätigte seinen Ausblick für das Gesamtjahr, wobei es ein anhaltend starkes Wachstum erwartet. Das Management gab außerdem Fortschritte beim Verkauf des EMEA-Geschäfts und Pläne für eine Notierung an der US-Börse bekannt, wobei die Präsenz an der Schweizer Börse beibehalten werden soll.
Der japanische Yen schwächte sich gegenüber dem US-Dollar ab, nachdem Finanzminister Scott Bessent erklärte, dass die Vereinigten Staaten „auf keinen Fall” in die Devisenmärkte eingreifen würden, um die japanische Währung zu stützen, und damit das Bekenntnis der USA zu einer starken Dollarpolitik bekräftigte.
Der deutsche DAX-Index schloss mit einem leichten Minus von 0,3 % bei 24.822 Punkten, während die LVMH-Aktie in Paris deutliche Verluste verzeichnete. Nach den jüngsten Turbulenzen zeigten sich die Märkte relativ ruhig, da die Anleger die Zinsentscheidung der US-Notenbank abwarteten. Die Wall Street stellte weiterhin neue Rekorde auf, während das deutsche Handelsvolumen unter dem Jahresdurchschnitt blieb.
China hat dank staatlich geförderter Initiativen zur Erschließung von Schiefergasvorkommen, insbesondere im Bezirk Fuling in Chongqing, eine Rekordproduktion bei Erdgas erzielt. Diese gesteigerte Inlandsproduktion deckt nun 60 % des chinesischen Verbrauchs und verringert damit die Abhängigkeit von LNG-Importen, insbesondere aus den Vereinigten Staaten. Diese Entwicklung ist ein strategischer Schritt in Richtung Energiesicherheit und -unabhängigkeit durch unkonventionelle Energiequellen.
Der US-Dollar ist auf ein 4,5-Jahres-Tief gefallen, während US-Aktien und Gold Rekordhöhen erreichten, was zu Turbulenzen auf den Märkten führte. Präsident Trumps Präferenz für einen schwachen Dollar in Verbindung mit politischer Unsicherheit, Angriffen auf die Fed und Änderungen in der Handelspolitik hat Investoren dazu veranlasst, nach Alternativen wie dem Schweizer Franken und Gold zu suchen. Analysten diskutieren, ob der Status des Dollars als Reservewährung gefährdet ist, während Zentralbanken weltweit die Situation genau beobachten.
Die US-Aktienindizes, darunter der S&P 500 und der Nasdaq, erreichten neue Rekordstände, angetrieben durch die starke Performance von Halbleiteraktien wie Nvidia, die den Technologiesektor beflügelten.
Die deutsche Regierung hat ihre Wachstumsprognose für 2026 von 1,3 % auf 1,0 % gesenkt und begründet dies mit einer schwächer als erwartet ausfallenden Erholung Ende 2025, der langsamen Umsetzung staatlicher Infrastrukturinvestitionen und Herausforderungen auf den Exportmärkten aufgrund von US-Zöllen und der Konkurrenz aus China. Die Regierung will die Investitionsausgaben beschleunigen und eine Diversifizierung des Handels vorantreiben, während sie sich gleichzeitig mit innenpolitischen Themen wie hohen Energiekosten, Steuern und Bürokratie befasst.

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